Der 20-Minuten-Plan
- Lüften (Durchzug 5–10 Minuten).
- Handtücher wechseln (Bad + Küche).
- Bettwäsche waschen (Bezug, Leintuch, Pyjama).
- Kontaktflächen abwischen (Klinken, Lichtschalter, Handy, Fernbedienungen).
- Bad kurz reinigen (Armaturen, Toilette, Waschbecken).
Wann Desinfektion nach einer Krankheit sinnvoll ist (und wann normales Putzen reicht)
Desinfektion ist am hilfreichsten dort, wo viele Menschen und viele Berührungen zusammenkommen. Du musst nicht die ganze Wohnung mit starker Chemie behandeln – gezielt reicht völlig.
- Zusätzliche Desinfektion ist sinnvoll, wenn mehrere Personen im Haushalt sind, kleine Kinder, Senior:innen oder jemand mit geschwächtem Immunsystem.
- Normale Reinigung reicht, wenn alle wieder fit sind und du einfach „alles auf Normal“ bringen willst (lüften + Textilien + Kontaktflächen).
- Den größten Effekt bringen Türklinken, Lichtschalter, Handy und Bad/WC – das sind die am häufigsten berührten Bereiche.
Wie oft nach einer Krankheit desinfizieren?
Am praktischsten ist ein kurzer, realistischer Rhythmus: 1–2 Tage nach dem Abklingen der Symptome eine schnelle Runde (Kontaktflächen + Bad). Danach reicht meistens wieder normale Reinigung und regelmäßiges Lüften.
Wenn die Erkrankung im Haushalt noch „herumgeht“, konzentriere dich vor allem auf Kontaktflächen – gerne täglich. Das geht schnell und bringt am meisten.
Kontaktflächen: größter Effekt in kürzester Zeit
Am häufigsten bleiben Mikroorganismen dort, wo wir ständig hingreifen. Konzentriere dich vor allem auf:
- Türklinken und Griffe (auch am Kühlschrank)
- Lichtschalter
- Handys
- Fernbedienungen, Tastatur, Maus
- Armaturen und Seifenspender
- WC-Sitz und Spültaste

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Textilien & Schlafzimmer: Bettwäsche ist das A und O
Nach einer Erkrankung macht es viel aus, wenn du alles wechselst und wäschst, was „an vorderster Front“ war:
- Bettwäsche und Leintuch
- Pyjama / Kleidung, in der du gelegen bist
- Decke, wenn sie oft genutzt wurde
Wenn möglich bei 60 °C waschen (sofern das Material es zulässt). Wenn 60 °C nicht geht, erwäge je nach Wäschetyp einen Hygiene-Zusatz / Wäschedesinfektion.
Nach dem Putzen: frische Luft & angenehmer Duft
Nach dem Lüften und der schnellen Reinigung reicht ein dezenter Duft – das Zuhause wirkt sauberer und gemütlicher. Passt gut in den Eingangsbereich, ins Bad oder Wohnzimmer (lieber leicht, damit es nicht „überduftet“).
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KaufenWas oft unnötig übertrieben wird
- jeden Tag alle Böden desinfizieren
- alles ohne Grund mit „starker Chemie“ übergießen
- verschiedene Reiniger miteinander mischen
In der Praxis gilt eine einfache Regel: gezielt und mit Maß. Am meisten erreichst du, wenn du kurz lüftest, die „erste Linie“ an Textilien wäschst und ein paar Kontaktflächen abwischst. Mehr Chemie bedeutet oft nur mehr Geruch und unnötige Reizung.
Sicherheit: Reiniger niemals miteinander mischen und beim Desinfizieren immer gut lüften.
Wie lange lüften?
Am besten kurz und intensiv: Durchzug 5–10 Minuten mehrmals täglich. Ein gekipptes Fenster den ganzen Tag ist weniger effektiv.
